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INSTAGRAM: kim.caroline

Sonntag, 27. Oktober 2013

Sehen

Sehen, hören wir dies, denken wir an unsere Augen, an das Gucken und Anschauen gewisser Dinge. Das Meer, Gemälde, Sonnenaufgänge, unzählige wunderschöne Dinge, die wir niemals missen möchten. Doch bedeutet sehen nicht noch mehr? Hinsehen, das Begreifen, was unmittelbar dazugehört.  Wir sehen über viele Dinge einfach so hinweg, wir übersehen sie. Manchmal tun wir dies ohne es zu wollen und manchmal machen wir es ganz bewusst. Werden die Dinge unbequem, sehen wir keine Lösung, entschließen wir uns es zu übersehen, wir gehen einfach um das Problem herum, lassen es dort liegen, doch vergessen dabei, das entweder wir oder gar jemand anderes darüber fallen wird, denn es wurde ja nicht beiseite geräumt. Nun fragen wir uns, ist es unsere Pflicht alle Sachen zu sehen? Sie zu fassen und zu händeln oder ist es legitim sie schlicht liegen zu lassen, weiter sehen, nach vorne sehen. Schließlich sind wir nicht Superman, wir sollen wir allen regeln können, wir haben weder magische Kräfte noch sind wir in der Lage sich etwas in Luft auflösen zu lassen. Doch, stört uns das nicht? Bliebt es nicht im Kopf? Denn auch dort können wir die Dinge betrachten, wir sehen es in unserem Herzen und in den Gedanken, als würde es uns verfolgen und es taucht immer wieder vor unserem innern Auge auf. Die Schuld und Reue sind zwei mächtige Gefühle, die unser gesamtes Leben beeinflussen können, über diese zwei Wörter lässt es sich nicht einfach hinüber wegsehen, die wenigsten von uns sind dazu fähig. Und doch ignorieren wir es bei Zeiten, versuchen es zumindest. Denn wir sollen wir etwas angehen, das so groß ist, dass es nicht mal die mächtigsten Leute gebacken kriegen. Was wir können ist reden, reden, reden. Unser Geschwätz ist neunmalklug und besserwisserisch, wir würden ja alles besser machen und sowieso wäre die Welt eine andere, wenn wir bestimmen dürften und wieder einmal vergessen wir dabei, dass wir keine Figuren aus fantastischen Romane sind.
Was wir allerdings für uns selbst machen können ist anfangen, ganz gleich wie die Masse sich dazu verhält, wie sie es sieht, es sind wir, jeder einzelne von uns, der bei sich anfangen sollte, zuerst sein eigenen Leben ansehen und begreifen.




Kommentare :

  1. dankeschön, wie lieb von dir :) ich wollte es so romantisch verspielt :) deine design sind dafür so wunderbar ordentlich und minimaoistisch aufgeräumt! ich wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend!

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  2. Dankeschön für deine lieben Worte! :)
    Ich mag dein Design sehr gerne. Das Blau wirkt irgendwie so beruhigend.

    Liebste Grüße,
    Maria <3

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  3. na klar such ich die new blogs selbst aus ;D

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  4. post gesehen und begriffen - denke ich. :)
    nächster step: eigenes leben ansehen und begreifen. nun - eher schwierig. aber irgendwie machbar - denke ich. :)
    danke für den anstoss!
    nicht zu übersehende grüße
    die frau s.

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  5. Du schreibst besonders, aber ich mag die Art total. :)

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Thank you. ♥