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INSTAGRAM: kim.caroline

Samstag, 25. Mai 2013

Geäst

Starr, steif und doch völlig durcheinander. 
Nicht bei Sinnen und doch ganz bei sich.
Verletzt und trübe, hockend in der Ecke, und doch da draußen, laut und schreiend.
Dick, aufgebläht und wie gelähmt, und doch der Druck der Knochen am Hosenband, während du läufst. Weg, vor dir? Vor ihnen? Doch wo läufst du hin, wenn du versuchst vor dir selbst zu fliehen?
Woraus bestehen wir? Das könnte ein Wissenschaftler nun in tausende kleine Teile zerlegen und der Philosoph erklärt dir, wieso dein blaues Auge blau ist und ualb. Der Psychologe erklärt dir deine Gedankengänge und du selbst ordnest all die Informationen.
Hinterher bist du aber nicht schlauer, du bist verwirrter und betäubter als zuvor, du hängst da und stehst doch aufrecht, du bist verworren und dein Kopf schmerzt, deine Brust ziept und deine Glieder sind schwer. Wie sollst du dich ordnen und wohin sollst du gelangen, bis dein Ziel in Sicht ist und bis alles, was du erfährst in der richtigen Reihenfolge zusammen gepuzzelt ist. 
Ist das wichtig?, fragst du dich. 
Wenn du doch am Ende nur weitere Knoten zu lösen hast, die Sicht trübe ist und du einfach nur irgendwie bist. Sein. Nur wie?









Kommentare :

  1. Wieder ein sehr tiefgründiger und nachdenklicher Text. Passt irgendwie grad zum so düsteren und trostlosen Wetter.

    Vielen Dank für das Kompliment! ;)

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  2. Danke!
    Ja, die soll richtig gut sein (:
    Deiner ist auch sehr schön (:
    Liebe Grüße, Marley von 'Unbeschwert'

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  3. Danke für dein lieben Kommentar :)
    Das Bild ist echt schön! :)

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  4. richtig toller Text! ♥
    wie hast du das denn gemacht, dass die Bilder von den Kommentarverfassern nicht quadratisch sondern rund sind? (:
    Liebe Grüße
    Marie

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  5. ja, der schmetterling war von äußerst gemütlicher natur, haha :D
    Lina♥

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Thank you. ♥